| Linsen werden aus Acryl, Silikon oder Hydrogel hergestellt und verursachen so keine Irritation für die feinen Gewebe des menschlichen Auges. Die implantierbaren Linsen sind winzig klein: ihr Gesamtdurchmesser beträgt zirka 12 mm, ihre Optik hat einen Durchmesser von 6,0 mm. Da die Form der implantierten Kunstlinse unverändert bleibt und der Fokus für nahe und weit entfernte Gegenstände im Gegensatz zur natürlichen Linse nicht verändert werden kann, kann die Möglichkeit bestehen, dass die Patienten später eine Brille benötigen. Das Tragen einer starken Kataraktbrille oder von Kontaktlinsen aber ist nicht mehr nötig.
Es kommt selten vor, dass sich hinter der implantierten Kunstlinse die Linsenkapsel verdickt und ihre Durchsichtigkeit verschlechtert: es entsteht eine "sekundäre Katarakt". Durch einen schmerzlosen Lasereingriff kann an diesem Häutchen eine Öffnung gemacht werden und das Sehvermögen wird wiederhergestellt.
Die implantierte Kunstlinse bleibt ein Leben lang im Auge und muss im Normalfall nicht entfernt werden.
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