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Die Linse besteht hauptsächlich aus Wasser und Protein. Mit zunehmendem Alter aber können die Proteine zusammenklumpen und so die im Normalzustand glasklare, durchsichtige Linse trüben. Das heißt, entgegen dem allgemeinen Glauben ist der graue Star weder ein Film noch ein Häutchen auf der natürlichen Linse, sondern bedeutet das "Grauwerden" der Linse, infolgedessen das Licht schwerer in das Auge eindringen kann, das Sehvermögen schwächer wird und die Intensität der Farben abnimmt.
Diese Symptome entwickeln sich allmählich über Monate oder Jahre. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft existiert eine medikamentöse Behandlung oder Diät, die die Entstehung einer Katarakt verzögern oder die Linse säubern könnte.
Die derzeit verfügbare modernste Technologie ist der heute schon als Routineverfahren geltende Eingriff mit Ultraschall (Phacoemulsifikation), bei dem die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche, sog. implantierbare Kontaktlinse ersetzt wird.
Anzeichen für einen grauen Star können sein, wenn:
- Ihre Sicht trübe, verwischt, neblig oder verschleiert ist;
- so als befände sich ein Film vor Ihrem Auge oder als würden Sie durch einen Schleier oder ein Spinnennetz sehen;
- Sie beim Betrachten einer hellen Fläche oder eines hellen Hintergrundes eine starke Verringerung Ihres Sehvermögens feststellen;
- beim Autofahren nachts Scheinwerfer zu grell erscheinen oder ein Lichthof um die Scheinwerfer herum erscheint;
- Sie Ihre Brille oftmalig erneuern müssen.
Keines dieser Symptome bedeutet notwendigerweise, dass Sie eine Katarakt haben, aber wenn Sie eines oder mehrere Anzeichen feststellen, empfehlen wir Ihnen eine augenärztliche Untersuchung! Wir rufen Sie zurück!
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